Archive for Januar 2007

Falsches Foto zur falschen Zeit
Januar 31, 2007

Die Freie Presse wartet mit einem dieser immer wiederkehrenden Artikel über „Fotografieren mit Anstand: Der Foto-Knigge für die Reise“ auf. Trotzdem bin ich erschrocken als ich das gelesen habe:

Reiseexperte Betz hat ein Beispiel parat: «Wer in einem Land mit hinduistischem Glauben eine Gruppe weiß gekleideter Menschen fotografiert, hat eine Beerdigung vor sich.» Und davon würde man schließlich bei uns auch kein Foto machen.

Nach mehrmaligen Nachdenken und der Erkenntnis, dass weißgekleidete Menschen einen nicht sprichwörtlich beerdigen werden, werde ich auch in Zukunft im Urlaub ohne Angstperlen Fotos machen.

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Ausgebrannte müde Rebellen
Januar 30, 2007

Song Tua Ya carries his AK-47 and young son while maintaining village security. (Photo: Roger Arnold / WorldPictureNetwork)
Quelle: Roger Arnold / WorldPictureNetwork

Schon mal was von den Hmong-Rebellen gehört? Nicht? Dann aber mal schleunigst diesen überaus guten Artikel lesen:

Laos: Still a Secret War (Worldpress.org)

Müder Cherno
Januar 24, 2007

Bild aus rechtlichen Gründen präventiv gelöscht
Zu finden hier bei Flickr

Der arme Cherno Jobatey. Ich liebe ja das Morgenmagazin und als dessen Moderatoren kann ich ihn gut leiden. Dieses Foto beweist nur, dass auch ansonsten gut geschminkte Moderatoren Menschen sind.

Tanz den Matussek!
Januar 24, 2007

Manche lieben Spiegel-Kulturchef Matthias Matussek. Andere können wenig mit ihm anfangen. Präsenter als mit einer Autorenzeile ist Matussek mit seinen kulturellen Videoergüssen auf SpOn. Inzwischen gibt es darauf eine bösartige Persiflage:

Matussek Freunde sollten sich folgende Links zu Gemüte führen:
„Eklat im ‚Presseclub'“ (SZ)
Kuscheln mit Matussek (Indiskretion Ehrensache)

Journalismus kann auch Spaß machen
Januar 23, 2007

Ein Artikel von ard.de über die baldige Rede zur Lage der Nation von George W Bush:

„Natürlich“ sei die „Rede gut“, versicherte Sprecher Tony Snow dem versammelten Pressekorps: „Eine Schublade voller Diamanten“. Geradezu jeder Satz eine Goldgrube. Zu Einzelheiten hielt sich Bushs oberster Werbefachmann selbstverständlich zurück. Es gehe um wichtige Themen, sagte er nur.

Diamanten, Goldgrube, Werbefachmann – selten so geschmunzelt.