Was studieren?

Aus SpOn: „Am Leben vorbei studiert“:

Der Soziologe [Markus Schölling] geht sogar noch weiter: Nicht Arbeitsmarkt, Berufsberatung oder kurzfristige Interessen bestimmen das Studienfach – vielmehr, so Schölling, münden Herkunft und familiärer Lebensstil fast automatisch in eine bestimmte Studienentscheidung.

Jedes Studienfach ist ein „Sammelbecken für einen bestimmten Menschenschlag“, behauptet Schölling. „Es gibt einen Fachhabitus, der von einer Generation in die nächste geschleppt wird.“

Wer etwa aus einer Arzt- oder Juristenfamilie stamme, wählt laut Schölling seltener ein sozialwissenschaftliches Studium – und wird auch nicht Ingenieur. „Prestigeträchtige Fächer wie Jura oder Medizin werden gewählt, weil die Abiturienten an den Habitus gewöhnt sind“, hat Schölling beobachtet.

Das würde erklären, warum meine Mitstudierenden so ticken wie sie ticken. Und: Manche Eltern will ich ab jetzt niemals kennenlernen!

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