Archive for the ‘W’ Category

Journalismus kann auch Spaß machen
Januar 23, 2007

Ein Artikel von ard.de über die baldige Rede zur Lage der Nation von George W Bush:

„Natürlich“ sei die „Rede gut“, versicherte Sprecher Tony Snow dem versammelten Pressekorps: „Eine Schublade voller Diamanten“. Geradezu jeder Satz eine Goldgrube. Zu Einzelheiten hielt sich Bushs oberster Werbefachmann selbstverständlich zurück. Es gehe um wichtige Themen, sagte er nur.

Diamanten, Goldgrube, Werbefachmann – selten so geschmunzelt.

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W spricht über AIDS
Januar 19, 2007

Apropos Probleme dieser Menschheit: In einem weiteren Video setzt der Videokünstler rx2008 George W Bush Versatzstücke in den Mund. So entsteht eine flammende aber gefälschte Rede zum Thema HI-Virus. Sehenswert.

Nachtrag: Vielleicht könnte man mit dieser Mischung aus aktuellem Thema, Videokunst und frisches Musik etwas mehr machen. Was wäre, wenn die großen Probleme dieser Welt in Videos verarbeitet werden und auf Musiksendern wie MTV gesendet werden würden? Vielleicht alle zwei Stunden ein 3-Minuten-Clip. Vielleicht könnte man so Jugendliche erreichen und ihnen wenigstens etwas Aufmerksamkeit dafür abgewinnen – fernab von nervigen Klingeltönen, künstlicher Lutscher-Musik, amerikanischen Dating-Shows und hohlen Moderatoren…

Bloody Sunday (DoubleU-Version)
Januar 19, 2007

Ein genialer Mensch hat aus diversen Reden George W Bushs den Liedtext von „Bloody Sunday“ (U2) zusammengebastelt. Also aufgepasst: „Jetzt auf der Showbühne: George W mit dem Klassiker Bloody Sunday!

W und die Todesstrafe
Januar 15, 2007

Gerade lese ich bei SpOn folgendes:

Auch US-Präsident George W. Bush hat inzwischen die Umstände der Hinrichtung Saddams kritisiert. Er habe Auszüge aus dem im Internet verbreiteten Video der Hinrichtung gesehen, sagte Bush. Die Hinrichtung hätte viel besser abgewickelt werden können, kritisierte er im Fernsehsender CBS. Er habe persönlich keine besondere Befriedigung über die Vollstreckung der Todesstrafe verspürt. „Ich bin kein rachsüchtiger Mensch“, sagte Bush.

Wie bitte? Das Prinzip hinter der Todesstrafe ist Abschreckung und Rache. Da Abschreckung erwiesenermaßen nicht funktioniert, bleibt Rache übrig. Wenn W „kein rachsüchtiger Mensch“ ist, was bleibt dann noch ? Warum ist er ein glühender Verfechter der Todesstrafe im eigenen Land? Der Verdacht drängt sich auf, dass common sense und damit die Gunst der Wähler seine Einstellung bestimmen. Erschreckend, bedenkt man das Konzept des staatlichen Mordens, das zudem nicht nur Schuldige trifft.